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  • Täglich denken wir rund 60.000 meist negative Gedanken.
  • Wie Sie den positiven Gedanken Raum schenken.

Wie geht es Ihnen: Heute nicht so gut drauf, nichts will so recht gelingen?
Und das fing schon morgens an?

Halten Sie kurz inne. Was haben Sie beim Aufstehen gedacht: „Ach, heute habe ich eine anstrengende Sitzung“ oder „Das wird wieder stressig“? Oder vielleicht „Die Präsentation wird sicher nicht so gut“?

Angesichts von Gedanken wie diesen sinkt die Motivation in den Keller, und wir sind schräg drauf. Darüber müssen wir uns nicht wundern.

Täglich denken wir etwa 60.000 Gedanken – und die wenigsten davon sind aufbauend und positiv. Wir denken darüber nach, wie die Welt ist, und wie sie eigentlich sein sollte. Wir fällen Urteile über uns und andere, und diese sind alles andere als nett. Denken passiert – egal ob bewusst oder nicht – und es entscheidet darüber, in welchem Zustand wir uns befinden. Unser Denken bestimmt unsere Stimmung.

Wenn es darauf ankommt: Wechseln Sie die Brille

Ich möchte Sie zu einem Experiment einladen: Was passiert, wenn Sie die Brille wechseln und zu den negativen Gedanken „Stopp“ sagen?

Sagen Sie sich zum Beispiel: „Meine Präsentation ist gut“: Sehen Sie sich, wie Sie im Mittelpunkt stehen, wie die Anderen Ihnen interessiert lauschen, wie Fragen gestellt werden, die Sie ganz souverän beantworten? Sie freuen sich, spüren Ihre hohe Konzentration und fühlen sich sicher und kompetent. Sie haben das Steuer in der Hand.

Nehmen Sie dieses Bild und das gute Gefühl mit in Ihr Gepäck zur Präsentation. Rufen Sie es unmittelbar vor Ihrem Auftritt wieder wach, atmen tief durch – und auf geht`s.

Positive Sicht – eine Übung

Doch noch ist es nicht so weit. Vielleicht sitzen Sie gerade jetzt bei einer Tasse Kaffee am Schreibtisch. Spüren Sie einen Moment nach, wie es Ihnen mit dem erfreulichen Gedanken an eine großartige Präsentation geht. Wollen Sie mehr davon?

Wann immer wir etwas im Leben verändern wollen: Alles beginnt mit einem ersten Schritt, und es will täglich geübt werden. Je öfter wir uns bewusst machen, wie negativ wir denken und unseren inneren Dialog in eine negative Richtung steuern, umso öfter können wir dagegen angehen. Schauen wir doch anders auf die Welt – auf unsere innere Welt. Der Satz: „Stopp, wie geht es auch anders?“ ist ein hilfreicher Begleiter auf Ihrem Weg. Halten Sie ihn bereit.

Stellen Sie sich vor, dass die obige Tasse auf einem viereckigen Tisch steht, an dem vier Menschen sitzen: Wo befindet sich der Henkel der Tasse für denjenigen, der vor der Tasse sitzt, rechts neben der Tasse, links neben der Tasse und hinter der Tasse? So unterschiedlich, wie diese Personen die Tasse wahrnehmen, können auch wir die Welt sehen.

Motivation – lieber Beletage statt Keller

Fangen wir doch am besten gleich an: Statt uns darauf zu konzentrieren, was wir nicht können, schärfen wir den Blick für das, was wir richtig gut können. Worauf sind Sie stolz? Was sind Ihre Erfolge? Und bitte definieren Sie für sich, was Erfolg heißt und nicht was andere darunter verstehen. Schreiben Sie es auf, heften Sie es an den Spiegel, legen Sie es sich in die Tasche, gucken Sie immer wieder drauf und beobachten Sie, was passiert.

Viel Spaß beim Sichtwechsel!

Bildquelle: ©Fotolia Author: Lukas Gojda Photo reference: #60215932